Feuerwehr Münchenbernsdorf
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Aktuelle Ereignisse

Ausbildungslager 2018

Am zweiten Juni-Wochenende absolvierten wir unser diesjähriges Ausbildungslager bei uns in der Fahrzeughalle. Am Freitag begannen wir am späten Nachmittag die Fahrzeughalle mit unseren Schlafplätzen einzurichten und trafen die letzten Vorbereitungen für das Wochenende. Gegen 18 Uhr fand die offizielle Eröffnung des Ausbildungslagers mit einer kurzen Ansprache und der Fahrzeugeinteilung statt. Danach gab es noch einen regen Gedankenaustausch und das Abendessen wurde vorbereitet.

 Kurz vor dem Essen ertönte um 19.23 Uhr die Sirene. Es ging Richtung Sommerbad zum Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und zwei eingeklemmten Personen. Hier fand die erste Übung an dem Wochenende statt. Ein Fahrzeug lag auf dem Dach und in beiden Fahrzeugen befand sich jeweils eine verletzte Person. Wir sicherten die Unfallstelle und retteten die beiden Dummys mithilfe von Schere und Spreizer. Anschließend fuhren wir zurück ins Gerätehaus und aßen unser Abendbrot. Gegen 23 Uhr ging es zur Nachtruhe, denn schon um 6.30 Uhr am Samstag war die Nacht vorbei.

Der Samstagvormittag begann gleich nach dem Frühstück mit Stationsbetrieb. An einer Station wurde das Schlauchmanagement durchgeführt. Wie legt man Schläuche durch ein Treppenhaus, Handhabung des Schlauchpaketes und wie ist die Vorgehensweise bei einem Wohnungsbrand. An der zweiten Station fand die Drehleiterausbildung statt. Hier ging es vor allem um die richtige Bedienung der Drehleiter und die Rettung einer Person mithilfe der Trage an der Drehleiter. An der dritten Station wurde Atemschutztraining absolviert. Hier trainierten die Kameraden das Retten von Personen unter Atemschutz. Im Anschluss daran war bis 13.30 Uhr Mittagspause.

Nach der Mittagspause ging es mit dem Stationsbetrieb weiter. Hier wurde an einer Station die Pumpenausbildung durchgeführt und an der zweiten Station Führungsausbildung an unserem Einsatzleitwagen. Noch während der Ausbildung ertönte erneut an diesem Wochenende die Sirene. Es ging zum Brand im Heizhaus Großbockaer Straße mit vermutlich drei vermissten Personen. Hierbei handelte es sich um die zweite Übung, welche auf der Agrar eG realisiert wurde. Wir bauten die Wasserversorgung auf und schickten einen Angriffstrupp zur Menschenrettung vor. Alle drei Personen konnten durch unsere Einsatzkräfte gerettet werden. Kurz danach wurde die Übung durch den Einsatzleiter aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen abgebrochen. Noch bevor wir anfangen konnten aufzuräumen wurden wir zu zwei Einsätzen in Kleinbernsdorf und der Eichertstraße alarmiert. Durch den starken Regen kam es in Münchenbernsdorf zu mehreren Überschwemmungen und teilweise herausgedrückten Gullideckeln. Wir sicherten die Einsatzstellen und beseitigten Schlamm und andere gefährliche Gegenstände.

Gegen 17.30 Uhr waren die beiden Einsätze abgearbeitet und wir bereiteten das Abendessen vor. Auch einige Vereinsmitglieder und Angehörige trafen dann bei uns im Gerätehaus ein und der Abend klang in gemütlicher Runde aus.

Am Sonntagmorgen gab es bereits um 7.30 Uhr Frühstück. Anschließend fuhren wir nach Gera zum Technischen Hilfswerk Ortsverband Gera um den Tag gemeinsam zu gestalten. Die Kameraden vom THW zeigten uns ihre Ortungstechnik und deren Einsatzmöglichkeiten. Sie erklärten uns die einzelnen Geräte und die verschiedenen Arbeitsschritte die für eine Ortung und Rettung notwendig sind. Außerdem waren die Kameraden mit ihren Ortungshunden dabei. Auch hier erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Hunde und deren Hundeführer. Die Hunde des THW kommen hauptsächlich bei verschütteten Menschen zum Einsatz und können Personen meistens schneller aufspüren als die Technik. Danach aßen wir gemeinsam zu Mittag und fuhren gegen 13.30 Uhr zurück zum Gerätehaus.

Gegen 15 Uhr war unsere Fahrzeughalle für den normalen Einsatzbetrieb wieder hergestellt und das Ausbildungswochenende wurde beendet.

Wir danken allen Helfern für die Unterstützung. Danke an die Agrar eG Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und Danke an die Kameraden des THW Gera für die aufschlussreiche Ausbildung. Ebenfalls möchten wir uns bei Bürgermeister Jörg Reinhardt​ für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken und wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute für seine weitere Zukunft.

 

 


Ausbildungsdienst Brand Gebäude

Unser letzter Ausbildungsdienst stand unter dem Motto "Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz". Der diensthabende Ausbilder verriet nicht was er vor hatte und schickte die Kameraden ins Gewerbegebiet. Kaum dort angekommen wurden sie zu einem Brand mit vermutlich zwei vermissten Personen in unsere Fahrzeughalle alarmiert.

Wie bei einem realen Brand wurden die verschiedenen Trupps bereits auf den Fahrzeugen während der Anfahrt in ihre Aufgabengebiete eingeteilt.

Am Einsatzort angekommen wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut, der Angriffstrupp rüstete sich vollständig mit Atemschutz aus und die Gruppenführer berieten sich zur Vorgehensweise. Nachdem bis zur Rauchgrenze vorgegangen und anschließend mit den Löscharbeiten begonnen wurde, entdeckte der Angriffstrupp eine vermisste Person und rettete diese aus dem Brandobjekt. Die Meldung zu einer zweiten Person stellte sich als falsch heraus.

Im Anschluss an die Übung werteten die Gruppenführer und der Ausbilder den Ablauf aus. Insgesamt waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. Ein paar kleinere Fehler wurden besprochen und können nur durch regelmäßige Übungen behoben werden. Und genau dafür ist die Ausbildung und Übung so wichtig, denn jeder Kamerad muss sehr viel wissen und dies in solch einer Stresssituation abrufen und richtig einsetzen.


Tannenbaumverbrennen

Am 20.01.2018 fand seit langer Zeit wieder einmal ein Tannenbaumverbrennen bei unserer Feuerwehr statt. Zuvor begleiteten wir unseren Fackelumzug vom Netto bis zur Feuerwehr mit unseren Einsatzkräften und Jugendfeuerwehrlern. Bei Glühwein und Roster konnte es dank der Wärme des Feuers auch länger ausgehalten werden. Wir waren von der Anzahl der Besucher begeistert und freuen uns auf nächstes Jahr.


















AUSBILDUNGSLAGER 2017

Am ersten Juli Wochenende fand unser diesjähriges Ausbildungslager statt. Aufgrund der ungünstigen Wetterlage verbrachten wir das Lager jedoch nicht wie üblich im Borntal, sondern in unserer Fahrzeughalle. Nichts desto trotz war es ein sehr gelungenes Wochenende.

Wie immer ging es Freitag gegen 18 Uhr los. Danach errichteten wir unsere Schlafplätze, aßen zusammen Abendbrot und beschäftigten uns noch mit etwas Dienstsport.

Samstagmorgen wurden wir 6.30 Uhr geweckt und fuhren gleich nach dem Frühstück nach Gera-Lusan in eine leerstehende Schule. Zuerst führten wir Stationsausbildung mit der Drehleiter und tragbaren Leitern durch. Nach dem Mittag gab es eine Einsatzübung - das Szenario lautete: Explosion in Hausmeisterwohnung. Wir bauten die Wasserversorgung auf und gingen mit 3 Trupps unter Atemschutz ins Gebäude. Wir sicherten den weiteren Rauchaustritt mittels Rauchvorhang und versuchten das Feuer "zu löschen". Währenddessen hieß es: der Rückweg ist durch eine erneute Ecplosion versperrt. Somit mussten weitere Kameraden einen neuen Flucht- und Rettungsweg erschaffen um die eingeschlossenen Kameraden zu retten. Aufgrund der verwinkelten Räume und der gut funktionierenden Nebelmaschine war es eine sehr realistische Einsatzübung.

Gegen Nachmittag war die Übung beendet und wir fuhren zurück zur Wache. Im Anschluss besuchten uns unsere Partner und Vereinsmitglieder um den Abend mit Braten und Lagerfeuer entspannt ausklingen zu lassen.

Am Sonntag fuhren wir ins Sommerbad zur Pumpenausbildung und nahmen unter anderem den ELW mit, um diesen nochmal in die Ausbildung einzubeziehen.

Nach dem Mittag wurden alle Schlafplätze aufgeräumt und die Wache war wieder vollständig hergestellt.

Atemschutzstrecke LFKS Bad Köstritz 2017

Gestern fand der jährliche Test für unsere Atemschutzgeräteträger auf der Atemschutzstrecke der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) in Bad Köstritz statt.

Auf der Atemschutzstrecke gibt es verschiedene Stationen, welche nacheinander abgearbeitet werden müssen. Zu Beginn wird ein Kreislaufcheck vorgenommen, bei dem Blutdruck und Puls kontrolliert und dokumentiert werden. Danach müssen die Kameraden Fahrrad fahren, auf's Laufband, Rudern bzw. am Armergometer schwitzen. Hier wird ca. 1/3 der Luft aus der Pressluftflasche verbraucht. Zwei bis drei Kameraden sind hier immer parallel beschäftigt.

Im Anschluss daran kriecht ein Trupp (2-3 Kameraden) durch den Hindernisskäfig. Dieser wird vollständig vernebelt, sodass realistische Einsatzbedingungen nachempfunden werden. Hier müssen die Kameraden durch Öffnungen krabbeln, sich durch ein Rohr ziehen und die Orientierung behalten, da sich die Bewegungsrichtung standig ändert.

Danach sind mindestens 2/3 der Luft in der Pressluftflasche verbraucht. Nun geht es nochmal zum Blutdruck- und Puls-Check und dokumentieren. Wer alle Tests bestanden hat darf weiterhin unter Atemschutz Einsätze abarbeiten.

Alle unsere Kameraden haben die Strecke gestern erfolgreich verlassen. Herzlichen Glückwunsch


Lehrgang Grundausbildung in der Feuerwehr Kraftsdorf

Wir gratulieren allen Kameraden zur bestandenen Grundlehrgang-Prüfung am 06.05.2017. Aus unserer Wehr haben Jan Leberwurst und Tom Schiebold den Grundlehrgang erfolgreich abgeschlossen.


Übung Verkehrsunfall (VKU) mit eingeklemmter Person auf dem Hopfenberg

Am Donnerstag, den 06.04.2017 stand wieder technische Hilfeleistung auf dem Ausbildungsplan, wobei ein relaistisches Einsatzszenario dargestellt wurde.

Somit wurden wir zum VKU auf dem Hopfenberg "alarmiert" und rückten mit unserem Tanklöschfahrzeug und dem Vorausrüstwagen aus. Am Unfallort angekommen, sahen wir zwei Pkw welche sich überschlagen und ineinander verkeilt hatten. In dem auf der Seite liegenden PKW war zudem eine Person eingeklemmt. Wir sicherten die Fahrzeuge und retteten die einklemmte Person aus dem Fahrzeug. Da es sich um einen simulierten Einsatz handelte, beeilten wir uns entsprechend bei unserer Arbeit. In guten 30 Minuten hatten wir die Person fachgerecht befreit und konnten unsere Ausrüstung wieder zusammen packen. Im Anschluss daran wertete der diensthabende Ausbilder die geleistete Arbeit aus und war mit dem Ablauf zufrieden.

Es war eine spannenden und wieder lehrreiche Ausbildung. Danke an die Ausbilder Martin Lailach und Andreas Scheffel für die realistische Darstellung und Organisation.

Auch vielen Dank an die Familie Büttner, welche die beiden Fahrzeuge zur Verfügung stellte und dem ADAC Motorsportclub Münchenbernsdorf für die Nutzung der Crossstrecke.